6 Tipps für geniales Storytelling

6 Tipps für geniales Storytelling

Juli 4, 2020 0 Von onlinebusinessmagazin

Hast Du Dich schon einmal gefragt, was Menschen, Produkte oder Webseiten so faszinierend macht und warum es so wenige gibt, auf denen Du Dich gerne stundenlang herumtreibst?!

Es sind die Menschen und ihre Geschichten

Es sind die Menschen und ihre Geschichten, die uns am meisten faszinieren.Seit Anbeginn der Zeit haben sich die Menschen Geschichten erzählt. In Geschichten wurde Wissen weitergeben, Erfahrungen geteilt sowie Werte und Normen vermittelt. Wir alle lieben gute Geschichten und erzählen sie auch deswegen gern weiter, nicht wahr? So wundert es nicht, dass professionelles Storytelling gerne in Marketing und Werbung eingesetzt wird.

Wenn wir etwas über einen Menschen wissen wollen, fragen wir „Was ist seine Geschichte? – seine wirkliche, innerste Geschichte?“ – denn jeder von uns ist eine Biographie, eine Geschichte. Jeder von uns ist eine einzigartige Erzählung, die fortlaufend zusammengesetzt wird, unbewusst durch, mit und in uns – durch unsere Wahrnehmungen, unsere Gefühle, Gedanken, Handlungen; und, nicht zuletzt, unsere Rede, unsere gesprochenen Erzählungen. Biologisch gesehen, unterscheiden wir uns nicht so sehr voneinander; historisch gesehen, als Erzählung, ist jeder von uns einzigartig.“ (Oliver Sacks, Neurologe – gefunden auf: erzaehlen.de)

Uns interessiert, was sie  erlebt haben? Wie sind sie zu dem gekommen, was sie heute tun? Gab es eine Wende? Was hat sie ausgelöst? Was können wir daraus für uns mitnehmen. All das interessiert uns hinter dem Angebot, welches wir auf der Webseite vorfinden. ❗ Richtig erfolgreiche Menschen vermarkten ausschließlich ihre Geschichte und präsentieren Ergebnisse.

Storytelling: Geschichten erzählen im Business

…zu Storytelling. Wenn Du eine Webseite oder einfach auch grundsätzlich ein Unternehmen betreibst, dann bist Du jeden Tag mit Marketing konfrontiert – ohne, dass Du großartig darüber nachdenkst. Wenn Du einen Blog schreibst, dann wird es Dir klarer sein. Du versuchst mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten Deine Zielgruppe anzusprechen und diese von Deinem Unternehmen und Deinem Leistungsangebot zu überzeugen oder sie einfach in Kenntnis zu setzen. Dein Ziel: Neue Kunden. Klingt ganz logisch. Auch wenn Du Dir hier ganz unbewusst Deine Gedanken machst, ist Content-Marketing immer ein wesentlicher Bestandteil Deines unternehmerischen Überlebens. Du nutzt Social Media, Blogs, Videos, Podcasts etc. – alles Bestandteile Deiner Content-Strategie. Mit einem erfolgreichen Content-Marketing profilierst Du Dich als Experte und Deine Kunden nehmen Dich ausschließlich als Experte wahr.

Inhalte sind emotionslos”

Welche Arten von Storytelling gibt es?

So gut Deine Content-Strategie auch sein mag, Du wirst merken es fehlt an einer essentiellen Zutat. Das ist die Emotion. Und in einer Geschichte steckt Emotion. Deine Geschichte verändert also Dein Business. Am Ende geht es darum, um Deinen Content eine Geschichte zu erzählen, die so sehr begeistert, dass sie schlussendlich weitererzählt wird. Du kannst deine Story im klassischen Sinne schreiben, wie im Online Business weit verbreitet transmediales Storytelling oder Livestreaming betreiben. Im Netz werden verschiedene Arten von Storytelling unterschieden. Seokratie beschreibt auch die folgenden Formen:

  1. “Storyliving: Eine Geschichte soll mit allen Sinnen erfahren werden. Für Unternehmen gilt es die eigene Marke erlebbar zu machen, zum Beispiel mit Hilfe von Virtual Reality.
  2. Storydoing: Es reicht nicht mehr, nur die eigene Brand Story aufzuschreiben, sie muss in Aktion treten.
  3. Storyscaping: Eine Mischung aus Storytelling und Landscaping (Landschaftsbau) – mit Storyscaping soll eine Markenwelt entwickelt werden, die von Kunden erlebt werden kann. Wichtig ist es, eine Leitidee zu haben, die über verschiedene Kanäle (Stichwort transmediales Storytelling) ausgespielt wird. Der Kunde soll dabei in der Lage sein, zu jeder Zeit in die Geschichte einzusteigen.”

Wenn Du jetzt vor einem großen Fragezeichen stehst und überhaupt nicht weißt, wie Du das angehen sollst – kein Problem! Geh den Berg in kleinen Schritten hinauf und Du wirst Wunder bemerken.

Storytelling: Die Kunst eine gute Geschichte zu erzählen

Warum wirken Geschichten und Storys so anziehend auf uns? „Menschen klinken sich in Geschichten ein, sowohl als Beobachter als auch als gefühlte Teilnehmer, und schaffen damit eine Art neuronalen Gleichgewichts, ein Optimum, der es ihnen erlaubt, in eine Geschichte einzutauchen, ohne ernsthaft von ihr bedroht zu sein. Diese Anteilnahme an Geschichten führt zur Bildung von Empathie – einer Empathie, die unverzichtbar für die Schaffung einer menschlichen Zukunft ist. Diese Empathie ist der Grund, so behaupten wir hier, dass Geschichten die Kraft haben, uns zu retten.“ (Bem Le Hunte & Jan A Golembiewski) (gefunden auf erzählen.de)

Was macht eine gute Geschichte aus?

Du wirst Dich wundern, es sind Kleinigkeiten wie: Wissen teilen, Erfahrungen weitergeben und Werte und Normen vermitteln. Eine gute Geschichte kann Dich bei allem unterstützen. Sie hilft Dir in jeder erdenklichen Phase – beim Verkaufen, beim Bewerben und bei der Kundenbindung.

Eine gut erzählte Geschichte macht aus den Ohren Augen.
(chinesisches Sprichwort)

Für eine funktionierende Story gibt es klassischerweise 5 Punkte, die Du gerade im Hinblick eines Spannungsbogens beachten solltest:

  1. Eine emotional bedeutende Ausgangssituation.
  2. Eine (sympathische) Hauptfigur.
  3. Konflikte und Hindernisse, die die Hauptfigur überwinden muss.
  4. Eine erkennbare Entwicklung (Vorher-Nachher-Effekt).
  5. Und einen Höhepunkt, möglichst ein auf das eigene Leben anwendbares Fazit – die Moral von der Geschichte.

(Abbildung 1: Quelle: suxeedo.de)

Eine gute Story muss aber keinesfalls eine ausgedachte Fantasie-Handlung wiedergeben. Sie soll ja vor allem dazu dienen, Deinen Kunden zu binden oder ihn überhaupt erst einmal als Kunden zu generieren. Was eignet sich hier also besser als eine “True-Story”?! Lass Deine Leser an Deinen Erlebnissen teilhaben und erzähle Ihnen von Dir. Mit Authentizität erreichst Du doppelt so viel Aufmerksamkeit.

6 Tipps für Dein geniales unverwechselbares Storytelling

Bevor du loslegst, frag dich bitte, warum Du eine Geschichte erzählen möchtest? Was ist Deine Botschaft dahinter? Was möchtest Du Deinem Kunden und Leser mit auf den Weg geben?

  1. Deine Geschichte muss authentisch sein. Du hast nichts davon, wenn Du Dir eine gute Stroy überlegst und sie am Ende in keinem Bezug zu Deinem Unternehmen steht.
  2. Teil Deine Ängste und Sorgen. Wenn Du etwas von Dir preis gibst, können sich Deine Leser mehr mit Dir identifizieren. Dein Ziel solltes es sein, dass sich Deine Leser und Kunden in Dir und Deiner Geschichte wiedererkennen. Hab keine Angst dich angreifbar zu machen. Wir Menschen menscheln nun mal.
  3. Spreche “Emotional”. Deine Geschichte darf mitreißen und Dein Publikum emotional berühren. Du möchtest die emotionalen Bedürfnisse Deines Kunden befriedigen, ihn auf auf einer anderen Ebene erreichen, damit er sich am Ende zu Dir und Deinem Produkt hingezogen fühlt.
  4. Erzeuge ein “A-ha”-Erlebnis. Wenn Du Deine Botschaft kennst, solltest Du immer einen Moment bei Deinem Leser erreichen, in dem er zum Denken angeregt wird. Auf der einen Seite stehen die Emotionen, auf der anderen Seite der Verstand.
  5. Erzeuge Empathie. Die Voraussetzung hierfür: Du musst Dein Publikum/Zielgruppe kennen. Erst dann weißt Du, was sie wirklich für ein Problem haben, bei dem gerade Du helfen kannst. Wenn Du sie dann auf Augenhöhe abholst und ihnen zu beginn deutlich zeigst, dass du sie und ihre Probleme persönlich kennst, ist eine persönliche Verbindung einfacher herzustellen.
  6. Nutze Bilder. Bilder sprechen eine ganz eigene Sprache. Nutze Bilder um deine Worte und deine Botschaft zu verstärken.

Das sind natürlich alles nur kleine feine Punkte an denen Du ansetzen kannst. Eine Content-Strategie ist Deine Basis, was Du daraus machst ist Deine Story. Sei mutig, trau Dich, teile Dein Wissen und Deine Erlebnisse und versuche ganz einfach die Sprache Deines Kunden zu sprechen.

Von Herzen wünsche ich dir alles GUTE für dein Storytelling,

Ein Tipp noch❗❗

P.S.: Deine wichtigste Seite auf deinem Blog ist deine “über mich” Seite und was erzählst du da? Klar, deine Geschichte. Also setz gleich noch heute daran und schau, dass diese Seite spannend, magisch und einzigartig ist, so wie du!!